Sachbezugswerte 2019: Neue Sachbezüge für Mahlzeiten und Übernachtungen im Jahr 2019

Die neuen Sachbezugswerte 2019 für unentgeltliche Mahlzeiten und Übernachtungen stehen fest. Diese gehen aus der “Zehnten Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung” (SvEV) hervor, die am 19. Oktober 2018 vom Bundesrat beschlossen wurde. Das Ergebnis führt zur Erhöhung der amtlichen Sachbezüge für freie Verpflegung und freie Unterkunft, die ab 1. Januar 2019 zur Geltung kommen.

Monatswert für Mahlzeiten und Unterkunft 2019

Wie schon in den letzten Jahren, passen sich die Werte für Verpflegung und Unterkunft weiterhin an die Verbrauchspreise an. Der Verbraucherpreisindex im Bereich Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen hat sich von Juni 2017 bis Juni 2018 um 2,2 % maßgeblich erhöht. Auch für Unterkünfte und Mieten steigt der Verbrauchspreis ebenso um 2,1 %.

Der monatliche Wert für Verpflegung steigt somit von 246 Euro auf 251 Euro an. Der Monatswert für Unterkunft und Miete wird von 226 Euro auf 231 Euro festgelegt. Kalendertäglich beträgt der Wert genau 7,70 Euro.

Sachbezugswerte für Mahlzeiten ab Januar 2019

Dementsprechend wurden die amtlichen Sachbezugswerte für Frühstück, Mittag- und Abendessen angepasst. Damit erhöht sich der Sachbezugswert für ein Frühstück von 1,73 Euro auf 1,77 Euro. Der Sachbezugswert für Mittag- und Abendessen wird von 3,23 Euro auf 3,30 Euro pro Mahlzeit angehoben.

  • Frühstück 1,77 Euro
  • Mittagessen 3,30 Euro
  • Abendessen 3,30 Euro

Anwendung der Sachbezugswerte 2019

Freie sowie vergünstigte Mahlzeiten, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden, gelten als sogenannte Sachbezüge. Diese müssen als geldwerter Vorteil versteuert werden. Die Sachbezugswerte für Verpflegung und Unterkunft werden jährlich in der Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) festgelegt. Anzusetzen sind dabei die Sachbezugswerte bei erhaltenen Mahlzeiten außerhalb einer Dienstreise oder bei Auswärtstätigkeiten unter acht Stunden.

Der Anstieg der Sachbezugswerte 2019 wirkt sich dabei auf die Höhe der steuerfreien Mahlzeitenzuschüsse aus. Dementsprechend kann das Mittagessen im kommenden Jahr mit höheren Beträgen subventioniert werden.

 

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Anzeigen von 2 Kommentaren
  • Peter
    Antworten

    Hallo Reisekosten.de-Team,

    habt ihr hierzu einen Link zu einem offiziellen Schreiben des BMF?

    Danke und Gruß
    Peter

    • Ulrika Schwabik
      Antworten

      Hallo Peter,
      vielen Dank für Ihre Frage. Das BMF-Schreiben wurde noch nicht veröffentlicht.
      Sobald wir es erhalten, wird dieses in unserem Artikel verlinkt.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Ulrika Schwabik

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