Kürzung bei Mahlzeiten auf Geschäftsreisen:

Wird
– vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten
– anlässlich oder während einer Auswärtstätigkeit
– eine Mahlzeit zur Verfügung gestellt und
– steht dem Arbeitnehmer für diesen Tag eine Verpflegungspauschale zu,
wird die Verpflegungspauschale tageweise gekürzt.
In diesem Fall darf der Sachbezugswert nicht angewendet (versteuert) werden.
Die Kürzung beträgt:
– 20 % für ein Frühstück und
– 40 % für ein Mittag- oder Abendessen
der für die 24-stündige Abwesenheit geltenden höchsten Verpflegungspauschale.
Beispiel:
Ein Mitarbeiter ist in Deutschland tätig. Er erhält ein Mittagessen, dass von seinem Arbeitgeber bezahlt wird. Die Kürzung des Mittagessen (in Höhe von 40 % = 9,60 €) wird von der vollen Verpflegungspauschale von Deutschland berechnet, da sich der Mitarbeiter tagsüber in Deutschland befindet.

Kürzung bei geschäftlich veranlasster Bewirtung:

Die Kürzung gilt auch für Mahlzeiten bei der Teilnahme des Arbeitnehmers an einer geschäftlich veranlassten Bewirtung, wobei der Preis pro Teilnehmer unerheblich ist, wenn der Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung ein Dritter die Mahlzeit zur Verfügung stellt.
Bewirtet der Dritte den Arbeitnehmer ohne Veranlassung des Arbeitgebers, dann gibt es keine Kürzung.
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