Gutscheine zur Mitarbeiterbelohnung: Der Steuerspartipp für Arbeitgeber

Engagement und gute Arbeitsleistung sollten gewürdigt werden, denn eine Belohnung motiviert Ihre Mitarbeiter zusätzlich und gibt ihnen einen attraktiven Anreiz dazu, ihr Bestes zu geben.

Geschenkgutscheine sind hierfür das optimale Instrument, da Gutscheine erhebliche finanzielle Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bieten – ein echter Steuerspartipp!

Gutschein statt Gehaltserhöhung: Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Belohnen Sie Ihre Mitarbeiter für gute Leistungen! Eine Gehaltserhöhung wird hierzu gerne eingesetzt. Von der Bruttolohnerhöhung kommt jedoch, nach Abzug der Steuern und Sozialversicherungsabgaben, nur noch knapp die Hälfte tatsächlich beim Mitarbeiter an.

Eine einfache Lösung, mit der Arbeitgeber die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter steigern und gleichzeitig Lohnnebenkosten einsparen ist, gute Leistung nicht in Form einer Gehaltserhöhung, sondern mit der Vergabe von Geschenkgutscheinen zu honorieren.

Gutscheine gelten als steuerfreie Sachbezüge. Das sind steuerlich begünstigte Zuwendungen des Arbeitgebers, die nach § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG und nach § 3 Abs. 1 Satz 3 SvEV bis zu einer Höhe von 44 € pro Monat steuer- und sozialversicherungsfrei an Arbeitnehmer abgegeben werden dürfen.

Zum einen entstehen so für Sie als Arbeitgeber keine Sozialabgaben, zum anderen kommt der gesamte Betrag brutto für netto beim Mitarbeiter an. Gegenüber einer Lohnerhöhung eine wahre Win-Win-Strategie, von der Sie und Ihre Mitarbeiter profitieren.

Darüber hinaus sind auch Sachleistungen aufgrund von persönlichen Anlässen
(wie z. B. Hochzeit, Geburtstag, Mitarbeiterjubiläum oder die Geburt eines Kindes) nach
R 19.6, Abs. 1 LStR bis zu einem Geldwert von 60 € pro Ereignis steuerfrei. Eine weitere Möglichkeit Ihrer Wertschätzung gegenüber den Leistungsträgern in Ihrem Unternehmen Ausdruck zu verleihen und dabei Steuern zu sparen.

Steuerfreie Geschenkgutscheine Für Ihre MItarbeiter: Das sollten Sie beachten

Sobald ein Gutschein den Wert von 44 € (bei Aufmerksamkeiten aufgrund von persönlichen Lebensereignissen den Wert von 60 €) übersteigt, und sei es nur um einen Cent, entstehen Sozialabgaben und Steuern für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Darüber hinaus bezieht sich die Freigrenze lediglich auf Sachleistungen. Es muss daher sichergestellt sein, dass der ausgegebene Gutschein an eine Sachleistung gebunden ist und Restbeträge nie monetär ausbezahlt werden können.

Zu beachten ist auch, dass sich die Steuerfreigrenze auf Sachleistungen bezieht, die zusätzlich und nicht anstelle des Gehalts ausgegeben werden.

Unser Tipp für Sie: Belohnung durch Geschenkgutscheine

In der Praxis haben sich elektronische Gutscheine bewährt. Diese sind schnell verfügbar, einfach zu handhaben und Restbeträge bleiben stets in Form von Guthaben auf der elektronischen Geschenkkarte erhalten.

Gutschein Gehaltserhöhung
Ihre Ausgaben als Arbeitgeber44,00 € 96,00 €
Abzug Steuern (Stkl. I, keine Kinder)14,88 €
Abzug Sozialversicherung (19,33 % Arbeitgeber )18,56 €
Abzug Sozialversicherung (19,33 % Arbeitnehmer)18,56 €
Nettoverdienst für Ihre Mitarbeiter!44,00 €44,00 €

Beispiel: Um 44 € netto zu erhalten, ist für den Arbeitgeber mehr als das doppelte an Brutto nötig (Bei einem Monatsgehalt von 2.500 € brutto, Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, keine Kinder, gerundete Angaben).

Nutzen Sie diese komfortable Möglichkeit Ihre Mitarbeiter z. B. für geleistete Überstunden, Sonderschichten oder das Erreichen von Zielen zu belohnen, deren Arbeitsleistung nachhaltig zu steigern und gleichzeitig Kosten einzusparen. So können Sie Ihren Mitarbeitern bis zu 648 € (12 x 44 € + 2 x 60 € für Geburtstag und Mitarbeiterjubiläum) pro Jahr zusätzlich in Form von Gutscheinen bezahlen.

Zeige Kommentare (1)

  • Eine gute Sache, denn so kann man Steuern sparen und kommt den Mitarbeitern ein ganzes Stück entgegehen, was in der heutigen Zeit schon sehr wichtig geworden ist.