A1 Bescheinigung bleibt erhalten

Viele Unternehmen freuten sich im Frühjahr über die vorläufige Abstimmung, die zur Abschaffung der A1 Bescheinigung führen sollte. Einen irrsinnigen bürokratischen Aufwand stellt die A1-Pflicht vor allem dann dar, wenn es sich um kurze, eintägige oder sogar stundenweise Reisen ins europäische Ausland handelt. Denn die Regel lautet: Jeder dienstlich veranlasste Grenzübertritt ist als eine Entsendung im Sinne des EU-Rechts zu verstehen. 

A1 Bescheinigung sollte abgeschafft werden

Am 20. März 2019 teilte die Europäische Kommission mit, dass sich die Vertreter des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates geeinigt haben, die Verordnungen über soziale Sicherheit zu überarbeiten. Dies sollte unter anderem Einfluss auf die A1 Bescheinigung für Dienstreisen ins EU-Ausland haben. Die A1, auch Entsendebescheinigung genannt, werde bei kurzen ausländischen Auswärtstätigkeiten nicht mehr erforderlich, hieß es. Schon eine Woche später, am 27. und 28. März, konnte sich die vorläufige Einigung im Abstimmungsverfahren nicht durchsetzen. 

Welches Ziel hat man verfolgt?

Der Kommissionsvorschlag versuchte die Definition der Dienstreise von einer Entsendung zu unterscheiden. Im engsten Sinne entspräche die Tätigkeit während einer Dienstreise weder einer erbrachten Dienstleistung noch einer Lieferung von Gütern. Insofern gehörten in diese Kategorie etwa interne Besprechungen, Teilnahme an Kongressen und Messen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten im Ausland, die der A1-Pflicht nicht unterliegen sollten. Die Dauer eines solchen Aufenthaltes wäre dabei nicht entscheidend. 

Ablehnung wurde nachverhandelt

Nachdem der Rat den Kommissionsvorschlag abgelehnt hatte, forderte man entsprechende Nachverhandlungen. Eine Änderung der aktuellen Regelungen würde seitens der Arbeitgeber und der Reisenden selbst sicherlich begrüßt. Allerdings scheint die Abgrenzung zwischen einer Entsendung und einer Dienstreise komplexer zu sein als es auf den ersten Blick erscheint.

A1 Bescheinigung bleibt weiterhin erforderlich

Die A1-Bescheinigung ist und bleibt ein rechtlich erforderlicher Nachweis darüber, dass der dienstlich Reisende weiterhin in Deutschland sozialversichert ist. Dabei spielt es keine Rolle, welche Tätigkeit er ausübt und wie lange der Auslandsaufenthalt dauert. 

Wie können Sie den Aufwand minimieren?

Die Reisekostensoftware von HRworks bietet hier eine elegante Lösung an. Der Reisende kann seine Auslandsreise direkt im System planen und beim Erfassen der Daten sofort eine A1 Bescheinigung beantragen. Der firmeninterne Sachbearbeiter wird darüber automatisch informiert und leitet den A1-Antrag mit den vom System übernommenen Daten an die Krankenkasse weiter. Kommt die erstellte A1 Bescheinigung zurück, wird der reisende Mitarbeiter darüber per E-Mail informiert.

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